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Vorwort
»Hallo, hier ist der Martin«
unverkennbar meldete er sich am Telefon, ein jugendlicher Hämophiler,
der selbstbewußt gelernt hatte, seine Krankheit akzeptierend zu
bewältigen.
»Ich bin der Martin«
in Episoden aus dem Alltag stellt sich im ersten Teil dieser Fibel
ein hämophiler Junge vor, um Kindern und Eltern, die mit der Krankheit
noch gar nicht oder nur wenig vertraut sind, Einblicke in seinen
Lebensablauf zu geben.
Im zweiten Teil werden die jedem Ereignis zugrundeliegenden Sachverhalte
erklärt. Eltern, ältere Kinder und Jugendliche können daraus grundlegende
Aspekte der Hämophilie kennenlernen.
Alle Erläuterungen sind bewußt situationsbezogen und nicht streng
systematisch gestaltet, um Zusammenhänge verständlicher zu machen.
Wenn durch diese Fibel erreicht wird, Betroffenen den Einstieg
in die Auseinandersetzung mit einer Hämophilie zu erleichtern
und aus »Anfängern« im Umgang mit der Krankheit »Experten in eigener
Sache« zu machen, würden sich die Autoren freuen.
Ergänzung zur dritten Auflage
»Martin« hat sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz bekanntgemacht, erfreut sich großer Beliebtheit.
Seine Aufgabe sieht er darin, hämophilen Kindern und ihren Eltern
zu helfen, die Krankheit zu beherrschen, um nicht von ihr beherrscht
zu werden.
Diesem Zweck dient wiederum die fast unverändert belassene Neuauflage.
Ergänzung zur vierten Auflage
Immer wieder gewinnt »Martin« neue Freunde; alles möchten sie von ihm über die Hämophilie erfahren.
So erzählt er seine Geschichte erneut, um ihnen Mut zu machen, ihre Erkrankung zu akzeptieren.
Auch diese aktualisierte Neuauflage möchte Kindern und ihren Eltern helfen, die Krankheit zu bewältigen, um sich nicht von ihr beherrschen zu lassen.
Dr. Anatol Kurme
Peter-Friedrich Mau
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